Hündin Maja macht zwei Familien glücklich
Seit ihrer Trennung Anfang des Jahres blieb Katharina neben Beruf und zwei Kindern kaum Kraft und Zeit, Hündin Maja das zu geben, was sie braucht. Sie abzugeben kam für sie trotzdem nie infrage. Über Dogsharing fand die Familie genau die Unterstützung, die ihr gefehlt hat – und Maja gleich noch zwei Menschen, die sie ins Herz geschlossen haben.
Hundefreundin Kirsten ist ganztags berufstätig und kann keinen eigenen Hund halten. Gemeinsam mit Finn verbringt sie nun regelmäßig Zeit mit Maja – eine Win-win-Situation, wie sie nur durch Dogsharing entstehen kann.
Zwischen Kindern, Beruf und schlechtem Gewissen
Nach der Trennung musste Katharina den Alltag mit zwei Kindern alleine stemmen. Die Zeit für ausgedehnte Spaziergänge mit Maja wurde immer knapper – und das schlechte Gewissen immer größer. „Ich hatte einfach nicht die Kraft und die Zeit, ihr das zu geben, was sie braucht“, erzählt sie. „Aber sie abzugeben, wäre für mich gar keine Perspektive gewesen.“
Hundezeit ohne eigenen Hund
Kirsten wünschte sich schon lange einen Hund an ihrer Seite. Weil sie aber den ganzen Tag berufstätig ist, hätte ein eigener Vierbeiner in eine Tagesbetreuung gemusst – für sie keine Option. „Dann habe ich gedacht: Vielleicht sind bei Hundelieb auch Leute in der Nähe, die Unterstützung mit ihrem Hund brauchen – und man kann sich gegenseitig helfen.“
Ein Gespür für gute Menschen
Maja ist Fremden gegenüber eigentlich eher zurückhaltend. Bei Kirsten war das von Anfang an anders: Sie hatte kein Problem damit, einfach mitzugehen. Inzwischen ist die Hündin völlig aufgedreht, sobald es an der Tür klingelt – sie wackelt mit dem Schwanz, setzt sich erwartungsvoll vor die Tür und ist sichtlich enttäuscht, wenn es doch nur der Postbote ist.
„Wir hatten einen Match“
Schon beim ersten Treffen hat es bei allen dreien gepasst – auch das Bauchgefühl muss schließlich stimmen, wenn man einander seinen Hund anvertraut. „Wir hatten einen Match“, sagen Kirsten und Katharina heute lachend. Für Katharina ist die Sache klar: „Ich bin sehr dankbar, dass es diese App gibt.“ Und Kirsten empfiehlt Dogsharing jedem, der in einer ähnlichen Situation ist.
Manchmal braucht es keinen zweiten Hund und kein Betreuungsangebot – sondern einfach Menschen aus der Nachbarschaft, die sich gegenseitig helfen. Genau dafür gibt es Hundelieb.

